
Wir, Martina (46) und ich, Christoph (56), leben seit 2022 mit unseren drei Kindern in Paraguay. Wir sind dabei, uns hier ein neues Leben einzurichten. Bisher fühlte sich das für uns ungefähr so an wie Bullerbü in Südamerika. Martina war rund um die Uhr für die Kinder da – mit Schule, Freizeit, Gärtnern, Haushalt, Einkaufen und allem Drum und Dran. Außerdem hatte sie gerade erst begonnen, sich ein eigenes Geschäft aufzubauen. Unterdessen schrieb ich in Vollzeit Artikel, um den Lebensunterhalt zu verdienen. Jeden Tag genossen wir das ruhige Landleben und die Herzlichkeit unserer Nachbarn. Doch plötzlich stellte Ende Mai 2025 eine schwere Krebserkrankung bei Martina von heute auf morgen unser ganzes Familienleben auf den Kopf.
Eine Biopsie ergab, dass Martina ein Weichteilsarkom im rechten Oberschenkel hat, das ihr starke Schmerzen bereitet. Selbst nach mehr als 5 Monaten in Behandlung kann sie kaum gehen (nur ein paar Schritte auf Krücken) und ist Tag und Nacht auf meine Pflege angewiesen. Anfangs habe ich ihre ganzen Aufgaben zusätzlich zu meinem Job übernommen. Doch auf Dauer merkte ich, dass ich irgendwann auch mal schlafen muss. Ich war vollkommen erschöpft. Pflege, Kinder, Haushalt und Arbeit parallel zu machen, war nicht mehr drin und ich fuhr meine Aufträge zurück.
In den vergangenen Monaten haben unsere Familien und Freunde uns stark unterstützt. Aber ihre Mittel und Möglichkeiten sind auf Dauer begrenzt. Hilfe von staatlicher Seite gibt es in Paraguay nicht – außer, dass eine medizinische Basisversorgung kostenlos ist.
Jetzt ist unsere finanzielle Lage kritisch, denn selbst für einen „normalen Halbtagsjob“ fehlen mir die Reserven an Zeit und Energie. Alles dreht sich um Pflege, Arztbesuche, Kinderbetreuung, kochen, Haushalt, einkaufen, … .
Voraussichtlich müssen wir nicht nur meinen Verdienstausfall für weitere Monate kompensieren, sondern parallel die hohen Behandlungs-, Fahrt- und Pflegekosten stemmen. Ohne Deine Hilfe werden wir es nicht schaffen, Martinas Genesung weiter voranzubringen.
Mit der Geburt von Anton zog Martina sich aus dem Berufsleben zurück, um sich voll und ganz auf ihre Rolle als Mutter zu konzentrieren. Heute sind unsere drei Kinder 12, 10 und 8 Jahre alt und gerade erst hatte Martina begonnen, sich nebenbei ein eigenes Geschäft aufzubauen.
Die Kinder sind Martinas Ein und Alles. Sie hat eine unglaublich starke Verbindung zu ihnen und geht darin auf, ihnen alles zu ermöglichen, damit sie als starke Persönlichkeiten selbst ihren Weg im Leben finden. Manchmal weiß ich nicht, ob sie mehr an ihren körperlichen Beschwerden leidet oder daran, mit den Kindern kaum Zeit zu verbringen. An gemeinsame Aktivitäten ist momentan gar nicht zu denken, denn sie kann nichts weiter tun, als die ganze Zeit im Bett zu bleiben.
Im Moment sieht es so aus, als würde die Genesung länger dauern, als wir gehofft haben. Wir müssen uns auf die Situation einstellen, noch weitere Monate an der Heilung zu arbeiten. Dass wir keine Rücklagen, kein Sozialsystem und keine Verwandten vor Ort haben, macht die Lage für uns so schwierig.
Wir beide wünschen uns von Herzen, bald wieder in ein „normales Familienleben“ einzutauchen und mit vollem Elan wieder für unsere Kinder da zu sein. Die Kinder freuen sich auf den Tag, an dem sie viel Zeit mit ihrer Mama voll und ganz genießen können.

Ein Weichteilsarkom ist eine eher seltene Form von Krebserkrankung. Sie bereitet Martina schlimme Schmerzen.
Was scheinbar harmlos begann und sich anfühlte wie eine Muskelzerrung, sieht heute so aus:
Ihr rechter Oberschenkel ist stark vergrößert, der Umfang fast doppelt so dick wie der des linken Oberschenkels (zum Vergleich: links 40 cm, rechts 70 cm). Sie hat starke Schmerzen im Bein, zudem ist das Bein ab dem Knie bis zum Fuß infolge einer Narkose immer noch gelähmt.
Sie kann nur wenige Schritte auf Krücken gehen, an manchen Tagen schafft sie es nicht einmal alleine zur Toilette. Wenn wir zu Arztterminen fahren, haben wir einen Rollstuhl dabei, den uns eine liebe Nachbarin geliehen hat.
Das oberste Ziel ist, die Abwehrkräfte ihres Körpers soweit wieder herzustellen, dass er seine Heilung eigenständig organisiert. Das weitere Ziel ist die Rückbildung des Tumors und die vollständige Genesung des Beins.
Martina verfolgt dafür eine Mischung aus alternativen und schulmedizinischen Heilmethoden. Damit sehen wir uns auf einem guten Weg und sind fest überzeugt, dass alles gut werden wird.
Was ihren Körper im Moment zusätzlich schwächt: Nach einer schweren Anämie und einem Aufenthalt im Krankenhaus hat sie immer noch mindestens 10 kg Untergewicht. Nun koche ich wie ein Weltmeister, damit sie wieder zu Kräften kommt.
Im Wesentlichen geht es darum, unser Leben aufrecht zu erhalten und alles zu tun, um Martinas Heilung voranzubringen. Sobald wieder mehr Zeit bleibt, werde ich meine Arbeit wieder aufnehmen. Bis dahin rechnen wir mit monatlichen Kosten, die wir nicht aus eigener Kraft aufbringen können. Aus den Spenden wollen wir vorübergehend den Verdienstausfall, Heilmittel, Behandlungen und Fahrtkosten bestreiten.

Mein laufendes Einkommen war schon vor Monaten stark heruntergefahren und steht jetzt auf Null. Doch aktuell habe ich keine Aussicht auf mehr Zeit zum Arbeiten. Unsere Reserven sind aufgebraucht und die starke finanzielle Hilfe aus der Familie wird bald auslaufen müssen – die Belastung ist einfach zu groß.
Die Kosten laufen unterdessen unermüdlich weiter. Doch wir dürfen die Therapie keinesfalls unterbrechen, wenn wir Martina nicht gefährden wollen.
Mit Hilfe Deiner Spende kann Martina die Behandlung weiterführen, ihre Heilmittel kaufen und ein stabiles Lebensumfeld für die ganze Familie sichern. Außerdem garantiert sie die 1:1 Pflege durch mich. Die bisherigen Erfolge machen uns Mut und zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Wir bitten Dich um Deine Hilfe, ganz nach Deinen Möglichkeiten:
Wir freuen uns über jede Geldspende genauso wie darüber, dass Du Deinen Verwandten, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen von Martinas Lage erzählst. Teile unbedingt den Link zu dieser Seite in Sozialen Medien oder verschicke ihn gezielt an Deine Kontakte.
Ein besonders herzlicher Dank geht heute schon an unsere Eltern, Geschwister und Freunde für ihre großzügige finanzielle Unterstützung in den vergangenen Monaten. Außerdem ein dickes Dankeschön an unsere lieben Nachbarn für all ihre unkomplizierte und selbstlose Hilfe in so vielen Dingen!
Ihr alle, Familie, Freunde und Nachbarn, habt uns in der größten Not mit Herz und Tatkraft beigestanden. Nichts davon haben wir als selbstverständlich angesehen.

"Bitte denk dran:
Jede Deiner guten Taten kehrt in anderer Form zu Dir zurück. In diesem Punkt irrt sich das Universum (oder Gott) nicht. Diese Erfahrung machen wir selber jeden Tag."
Martina
Schreibe mir bei Fragen gerne an meine private WhatsApp-Adresse „Christoph Blumenthal“
(+41 76 778 7114).
Wenn Du möchtest, lade ich Dich in Martinas WhatsApp-Gruppe ein.
Darüber halten wir alle auf dem Laufenden, die sich für ihre Fortschritte interessieren.
Als Spender wirst Du gerne auf dieser Webseite namentlich genannt (mit oder ohne Betrag) oder Du bleibst anonym, ganz wie gewünscht.
Die Plattformen machen es uns nicht leicht:
Schon ein Wohnsitz in Paraguay macht die Nutzung der meisten bekannten Webseiten unmöglich. Außerdem gehen 3 % oder mehr der Spenden als Gebühr an den Betreiber der Plattform.
Daher verzichten wir auf komplizierte Prozesse, um die Abwicklung sowohl für Dich als auch für uns zu erleichtern. Ich bin überzeugt, wer Herz und Vertrauen hat, spendet auch an Martina direkt.
IMPRESSUM
Christoph Blumenthal
Mbatovi, Barrio Santo Tomas
4000 Paraguarí
Paraguay
WhatsApp: Christoph Blumenthal (+41 76 778 7114)
E-Mail: [email protected]